Die empirische Arbeit der AQS stellt hohe Qualitätsanforderungen an die eigenen Prozesse. Die AQS orientiert sich an den von der Deutschen Gesellschaft für Evaluation definierten fachlichen und ethischen Standards. Zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der eigenen Arbeit nutzt die AQS verschiedene Instrumente der Qualitätssicherung. Ein wichtiges Element ist das Feedback der Schulen zum Evaluationsprozess.

Unser Qualitätsverständnis
Orientierung an den Standards für Evaluation
Der von der AQS umgesetzte Prozess der externen Evaluation von Schulen in Rheinland-Pfalz orientiert sich an den von der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) definierten Evaluationsstandards ‚Nützlichkeit’, ‚Durchführbarkeit’, ‚Fairness’ und ‚Genauigkeit’.
Im Vordergrund der AQS-Arbeit stehen der Nutzen und die Nützlichkeit der Evaluationserkenntnisse für die Schulen. Die Schulen erhalten die Ergebnisdaten gut lesbar und grafisch aufbereitet mit vielen differenzierten Auswertungen.
Das Einhalten von Fairnessstandards ist eine relevante Anforderung im Evaluationsprozess. Zentrale Leitlinien der AQS sind ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit allen am Evaluationsprozess beteiligten Akteuren sowie eine vollständige, faire und konstruktive Ergebnisrückmeldung an die Schulen. Die Schulen erhalten Hinweise auf ihre Stärken und auf mögliche Entwicklungsfelder. Schließlich haben die Zuverlässigkeit der gewonnenen Daten und ihre Gültigkeit einen hohen Stellenwert.
Methodische Designs, Erhebungsinstrumente und das Vorgehen bei der Datenanalyse sind auf die Beantwortung der fokussierten Fragestellungen zugeschnitten und genügen fachlichen Standards sowie wissenschaftlichen Gütekriterien. Durchführbarkeitsstandards spielen insofern eine wichtige Rolle, als die Belastungen und Aufwendungen der Schulen für den Evaluationsprozess möglichst gering gehalten werden. In der AQS-Arbeit selbst spielt die effiziente Organisation der Abläufe eine zentrale Rolle.
Interne Qualitätssicherung im AQS-Evaluationsprozess
Ein besonderes Augenmerk legt die AQS darauf, die eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und zu überprüfen. Eine wichtige Zielsetzung ist die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Erhebungsinstrumente. Darüber hinaus erfolgt im Hinblick auf die Evaluationsabläufe und die Ergebnisrückmeldung eine regelmäßige Qualitätsprüfung. Von besonderer Bedeutung ist das Feedback der Schulen zum Evaluationsverfahren. Alle von der AQS evaluierten Schulen können im Rahmen von Fragebögen Einschätzungen zur Arbeit der AQS treffen und Erfahrungen rückmelden.
Alle Evaluatorinnen und Evaluatoren nehmen kontinuierlich an AQS-internen Reflexionsworkshops und Trainings teil. Vonseiten des Fachbereichs 3 ‚Wissenschaft und Analyse’, werden teilnehmende Beobachtungen im Rahmen der Vorbereitungs-, Schul- und Rückmeldebesuche durchgeführt, mit dem Ziel, den Einsatz der Instrumente und die Abläufe vor Ort zu analysieren.
Der Austausch mit Professor Dr. Andreas Helmke, dem wissenschaftlichen Berater der AQS, hat hinsichtlich der kritischen Reflexion und Weiterentwicklung von Erhebungs- und Auswertungsverfahren einen hohen Stellenwert. Die AQS befindet sich darüber hinaus im regelmäßigen Dialog mit Qualitätsagenturen anderer Bundesländer, mit wissenschaftlichen Instituten und Einrichtungen sowie mit internationalen Kooperationspartnern.

