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Agentur für Qualitätssicherung, Evaluation und Selbstständigkeit von Schulen
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Was ist externe Evaluation

Der Begriff „Evaluation“ wird sehr unterschiedlich verwendet. Im weitesten Sinne bedeutet Evaluation die Bewertung z. B. eines Produkts, eines Prozesses oder eines ganzen Programms. Während Evaluation im Alltagssinne nicht notwendigerweise auf systematische Verfahren und datengestützte Belege zurückgreift, ist die explizite Verwendung wissenschaftlicher Forschungsmethoden und -techniken für Evaluationsforschung konstitutiv. Evaluationen sind kein Selbstzweck. Sie sollen einen Nutzen bringen sowie Wirkungen von Maßnahmen und Programmen dokumentieren. Ziel ist es, auf Grundlage der Evaluationsbefunde Prozesse effektiver zu gestalten, Input effizienter einzusetzen, den Output zu erhöhen und zu verbessern.

Man unterscheidet interne und externe Evaluation. Bei der internen Evaluation führen diejenigen Personen, welche die Maßnahmen umsetzen, auch die Evaluationsuntersuchung durch. Im Falle der externen Evaluation wird die Evaluation von einer anderen Einrichtung oder Person übernommen. Angestrebt wird eine möglichst objektive Sicht mit dem Blick von außen – eine überparteiliche Evaluation.

Externe Evaluation im Selbstverständnis der AQS ist durch folgende Merkmale definiert. Sie

  • erfolgt durch eine unabhängige Agentur (AQS) und gibt den Schulen eine Rückmeldung zum Stand ihrer Qualitätsentwicklung mit dem Blick von außen.
  • ist ein geplanter und systematischer Prozess (von der Kontaktaufnahme bis zur Ergebnisrückmeldung).
  • erfolgt auf Grundlage von gültigen und objektiven Messverfahren (Einsatz empirischer Instrumente).
  • bewertet anhand definierter Kriterien (Orientierungsrahmen Schulqualität).
  • soll einen konkreten Nutzen haben und zu Konsequenzen führen (Zielvereinbarungen und deren Umsetzung im schulischen Qualitätsmanagement).