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Agentur für Qualitätssicherung, Evaluation und Selbstständigkeit von Schulen
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Literaturempfehlungen

Andreas Helmke: Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität: Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts, Kallmeyer: Seelze-Velber 2009
Das Buch stellt eine komplette Neubearbeitung des 2003 erschienenen Buch „Unterrichtsqualität – erfassen, bewerten, verbessern“ dar und richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte, Schulleitungen, Studienseminare und Qualitätsagenturen sowie an Studierende des Lehramtes, der Pädagogik und Pädagogischen Psychologie. Nach einer Übersicht über theoretische Konzepte der Lehr-Lernforschung und Merkmale der Lernprofessionalität geht es im Kern um fachübergreifende Merkmale der Unterrichtsqualität, gefolgt von Methoden und Werkzeugen der Diagnostik und Evaluation des Unterrichts. Des Weiteren wird das Potenzial der Unterrichtsvideografie beschrieben und eine Übersicht über derzeit erhältliche unterrichtsrelevante Videos gegeben.

 
Stephan Gerhard Huber (Hrsg.): Handbuch der Steuergruppe- Grundlagen für die Arbeit in zentralen Handlungsfeldern des Schulmanagements, Luchterhand: Köln und Neuwied 2009
Das Buch stellt die Wichtigkeit der Steuergruppen dar, die mit kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Schule für deren Qualität und Entwicklung immer bedeutsamer werden. Dabei gehen verschiedene Autoren diesen kollegiumsinternen Impuls- und Koordinationsgruppen gut aufbereitetes  und vor allem wissenschaftsbasiert gewonnenes, konkret anwendbares Handwerkszeug zur Verfügung, das die Arbeit der Steuergruppen in zentralen Handlungsfeldern des Schulmanagements unterstützt. Das Buch richtet sich dabei vor allem an Schulleitungen/ Schulleitungsteams, Steuergruppenmitglieder, Personen aus Schulaufsicht und Schulverwaltung, Lehrerinnen und Lehrer.


Herbert Altrichter, Elgrid Messner, Peter Posch: Schulen evaluieren sich selbst: Ein Leitfaden, Kallmeyer: Seelze-Velber 2004 
Die Autoren wollen Schulen für die interne Evaluation sensibilisieren. Der erste Teil des Buches führt in das Thema Evaluation ein: Es werden Begriffe, Argumente und Gegenargumente aus der bildungspolitischen Diskussion um Evaluation und Qualitätssicherung erläutert. Im zweiten Teil, dem eigentlichen Leitfaden, beschreiben die Autoren Schritt für Schritt wichtige Phasen und Entscheidungen, die bei der Konzipierung und Durchführung schulinterner Evaluationsvorhaben anstehen. 


Birgit Pikowsky: Werkstattheft Schulische Qualitätsarbeit: Anregungen und Beispiele zur Evaluation, Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland Pfalz in der IFB-Reihe „Schulisches Qualitätsmanagement“ in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend des Landes Rheinland-Pfalz, Speyer 2004
Das Werkstattheft versteht sich als Praxishilfe zur Einführung der schulinternen Evaluation. Die Broschüre enthält eine übersichtliche Zusammenstellung vielfältiger Methoden und Werkzeuge für die interne Evaluation, wie z.B. Fragebögen, Beobachtungsbögen für den Unterricht oder Lerntagebücher. Zur praktischen Umsetzung ist eine Materialien-CD mit Instrumenten-Set beigefügt. Onlineversion

 
Lernende Schule, Heft 40, 2007, 10.Jg.: Wenn die Schulinspektion kommt, Friedrich Verlag: Seelze 
In diesem Heft werden Einrichtung und Arbeit der Schulinspektionen im Überblick dargestellt, verbunden mit kritischen Hinweisen und Fragen für deren weitere Entwicklung. Im Praxis-Teil berichten Schulleitungen sowie Mitglieder der Schulinspektionen verschiedener Länder über ihre Erfahrungen bei der externen Evaluation der Schulen durch die Inspektion und die Konsequenzen, die sie daraus jeweils gezogen haben. Darüber hinaus bietet das Heft Arbeitskonzepte und Instrumente, die zur Vorbereitung und Kooperation bei der Inspektion hilfreich sind, und solche, die auf die planvolle Anschlussarbeit an die Rückmeldungen und Evaluationsberichte der Inspektionsteams gerichtet sind.


Bernd Schaal / Franz Huber(Hrsg.): Qualitätssicherung im Bildungswesen: Auftrag und Anspruch der bayrischen Qualitätsagentur, Waxmann Verlag: Münster 2010 
Dieser Sammelband stellt aus unterschiedlichen Blickwinkeln dar, was die Qualitätsagentur am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung für die Qualitätssicherung im bayrischen Schulwesen leistet. Das Buch leistet dabei eine Bestandsaufnahme über die Qualitätsagentur, andererseits werden auch aktuelle Entwicklungstrends bei der Qualitätssicherung im Schulwesen thematisiert. Der Fokus liegt dabei vor allem auf drei wesentlichen Aspekten: der theoretische und institutionelle Rahmen, die konkreten Aufgaben und das Potenzial der Arbeit für die Schulen sowie die Nutzung der Konzepte, Ergebnisse, Instrumente und Produkte der Qualitätsagentur durch Schulen, Schulaufsicht und Schulverwaltung.

Hans Döbert / Kathrin Dedering (Hrsg.): Externe Evaluation von Schulen. Historische, rechtliche und vergleichende Aspekte; Waxmann: Münster u.a. 2008
Dieses Buch stellt die externe Evaluation von Schulen ausführlich in historischer, bildungsrechtlicher sowie vergleichender Perspektive dar. Dabei werden ausgehend von einer historischen Genese in der externen Evaluation in Deutschland die aktuelle Situation in allen 16 Bundesländern bezüglich Konzept, verwendeter Verfahren, Prozessgestaltung und Umgang mit den Ergebnissen sowie der bildungspolitische Hintergrund von externer Evaluation/Schulinspektion, insbesondere im Verhältnis zur Schulaufsicht, analysiert. Ein differenzierte  Betrachtung von Schulinspektion in ausgewählten Staaten und ihr Vergleich schließen den Band ab.


Thorsten Pohl / Hanna Kiper (Hrsg.): Lernen aus Evaluationsergebnissen, Klinkhardt: Bad Heilbrunn 2009 
Das Buch geht vor allem der Frage nach, ob und wie Lehrkräfte aus den unterschiedlichen Evaluationsverfahren, die seit einigen Jahren in der deutschen Schullandschaft existieren, lernen können. Wie kommen sie unter ausgewählten Fragestellungen zur Planung von Maßnahmen zur Verbesserung von Unterricht und Schule? Dabei eröffnet das Buch verschiedene systematisch theoretische und praktische Perspektiven, zeigt Möglichkeiten des Lernens aus Daten und gibt Hinweise zur professionellen Entwicklung von Unterricht und Schulen.  Hans- Günther Rolff (Hrsg)

Hans-Günther Rolff (Hrsg): Qualität mit System. Eine Praxisanleitung zum unterrichtsbezogenen Qualitätsmanagement, Wolters Kluwer Verlag, Neuwied 2011
UQM – „Unterrichtsbezogenes Qualitätsmanagement“ wurde von der DAPF auf Basis des im Ausland erfolgreich eingesetzten PQM (Pädagogisches Qualitätsmanagement) entwickelt. Bislang gibt es außer im Ausland kaum Erfahrungen mit Qualitätsmanagementsystemen in allgemeinbildenden Schulen. Die Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte hat mit UQM ein System entwickelt, das wirklich praxisnah und im Schulalltag umsetzbar ist. Für Schulen auf dem Wege zum Qualitätsmanagement ist dieses Buch ein überaus nützlicher Handlungsleitfaden, von hervorragenden Fachleuten aus Schule und Wissenschaft verfasst und in der Praxis erprobt. UQM dient sowohl der Sicherung als auch der Entwicklung von Qualität. Im Buch wird zudem dargelegt, in wieweit sich UQM als Paradigma für Unterrichtsentwicklung generell eignet: Denn wenn Unterrichtsentwicklung schulweit und nachhaltig erfolgen soll, muss sie der gleichen Logik folgen wie ein Qualitätsmanagementsystem.

Herbert Altrichter, Katharina Maag Merki (Hg.) (2010): Handbuch Neue Steuerung im Schulsystem, Wiesbaden

In den deutschsprachigen Schulsystemen werden Elemente eines ‚neuen Steuerungsmodells’ - beispielsweise Bildungsstandards, Schulinspektionen oder Selbstevaluation - implementiert. Die Innovationen werden in diesem Handbuch einer systematischen theoretischen und empirischen Analyse unterzogen. Das Handbuch bietet einen differenzierten Überblick über Prozesse und Wirkungen einer erneuerten schulischen Governance. Die Zusammenstellung und Verortung dieser Ergebnisse machen unterschiedliche theoretische, forschungsstrategische und methodologische Zugänge sichtbar und ermöglichen die Entwicklung weiterer Perspektiven der Systemsteuerung im Schulwesen.

Wolfgang Böttcher, Jan Nikolas Dicke, Nina (Hg.) (2010): Evaluation, Bildung und Gesellschaft. Steuerungsinstrumente zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Münster

Evaluationen spielen heute in vielen gesellschaftlichen Bereichen eine zentrale Rolle. Als ein wesentlicher Bestandteil der „Neuen Steuerung“ im Bildungswesen dienen die unterschiedlichen Verfahren der externen und internen Evaluation der Leistungskontrolle und -entwicklung. Vor allem bildungspolitische Akteure verbinden hiermit die Erwartung, dass Wissen über Wirkzusammenhänge von Bildungsprozessen generiert und der Praxis zugänglich gemacht werden kann. Auf diese Weise soll die Arbeit in pädagogischen Handlungsfeldern zielgerichteter, effektiver und effizienter gestaltet und die Qualität von Bildungseinrichtungen verbessert werden. Dieser Band möchte die Annahmen, die der Implementierung von Evaluationsverfahren im Bildungswesen zugrunde liegen, einer kritischen Prüfung unterziehen. Zugleich stellen sich die Autoren auf unterschiedliche Weise die Frage nach der Verantwortung von Evaluationsforschung in der heutigen Gesellschaft.

Barbara Koch: Wie gelangen Innovationen in die Schule? Eine Studie zum Transfer von Ergebnissen der Praxisforschung. Wiesbaden 2011

In den letzten Jahren hat die Schul- und Unterrichtsforschung bzw. die Lehr-/Lernforschung vielfältige neue Erkenntnisse hervorgebracht. Diese werden von den in pädagogischen Institutionen tätigen Akteuren jedoch in nur begrenztem Maße rezipiert. Vor diesem Hintergrund befasst sich dieser Band mit der Frage, wie Innovationen in die Schule gelangen. Im Zentrum steht eine umfassende Analyse zum Forschungsbedarf im Bereich des Transfers von erziehungswissenschaftlichem, innovativem Wissen in die Praxis von Schule und Unterricht. Theoretisch werden die Bedingungen festgelegt, unter denen Innovationen in Schule konstruktiv umgesetzt werden können und entsprechend wird ein Modell entwickelt, nach dem ein Transfer gelingen kann.

Fachportale und Datenbanken

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